Edeka gegen Discount: Was ein Familienbetrieb besser macht
Shownotes
Mit 14 die Äpfel poliert, mit 27 schon 20 Prozent an Edeka Honsel: So sieht Übergabe im Supermarkt in dritter Generation aus. Neun Märkte, rund 300 Mitarbeiter, etwa 60 Millionen Umsatz und jeden Tag der Spagat zwischen Discount-Preisen und dem Anspruch auf Frische.
Julia Schlotmann-Honsel führt Edeka Honsel in Dorsten in dritter Generation: fünf Edeka-Märkte, zwei Trinkgut, zwei Fressnapf. Sie ist Mutter von drei Kindern und sechsfache Marathonläuferin und hatte anfangs Wickelkommode und Babybett im Büro stehen.
Uns erzählt sie, wie Familie und Betrieb bei ihr zusammenfallen, warum ihr Vater ihr mit 27 schon 20 Prozent übertrug und wie die Zusammenarbeit heute klappt. Dazu, warum gegen den Rat mancher Kollegen auf 1,60-Meter-Regale schwört, welches US-Kühlkonzept sie ein Vermögen kostete und wie sie mit Azubis aus Nepal gegen den Azubi-Mangel ankämpft.
Folge Supermarktmacher, damit dir keine Praxis-Folge aus dem selbstständigen LEH durchrutscht. Welche Macherinnen und Macher sollen wir ins Studio holen? Schreibt es uns an podcast@lzdirekt.de
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das sieht total geil aus.
00:00:02: Ja, mega!
00:00:03: Und ich wollte das bei uns umsetzen... Da hat wirklich überhaupt nicht funktioniert.
00:00:07: Das war teuer.
00:00:08: und was grenzt uns vom Discount ab?
00:00:09: Vom Discount grenzt es uns nicht ab.
00:00:12: Wahnsinnsangebotung gut und günstig sondern vorm Discount grenzt uns ab, was wir besser machen.
00:00:18: Willkommen bei Supermarktmacher.
00:00:19: der Podcast
00:00:20: von
00:00:21: LZ-Direkt.
00:00:22: Wir sprechen mit den Köpfen am POS Was sie bewegt, was sie antreibt und wie Sie ticken Mit Svenja.
00:00:30: Willkommen bei Supermarktmacher.
00:00:32: Fünfundsiebzig Jahre Familienunternehmen, drei Generationen.
00:00:36: eine Tochter die mit siebenundzwanzig schon zwanzig Prozent der Anteile hatte und die mit den Märkten heute auch eine neue Zielgruppe anspricht.
00:00:43: Junge Familien junge Frauen Menschen mit einem anderen Lebensentwurf als noch vor zwanzich Jahren.
00:00:49: Heute reden wir darüber wie eine Übergabe gelingt wenn die Tochter mit eigenen Ideen kommt Der Vater loslässt um beide voneinander lernen.
00:00:58: Mein Gast ist Julia Schlotmann-Honsel, dreißig Jahre alt.
00:01:02: Dritte Generation Geschäftshörerin von Edeka Honsel in Dorsten.
00:01:06: Fünf Edeka-Märkte, zwei Trinkgut, zwei Fressnapfs, dreihundert Mitarbeiter und sechzig Millionen Umsatz.
00:01:14: Sie isst Kaufraum Mutterdreijer Kinder, zwei Mädchen und ein Junge, sechsfache Marathonläuferin und sie führt den Laden gemeinsam mit ihrem Vater Ralf Während ihre Schwester Christina als Profi-Hochspringerin hauptberuflich auf Wettkämpfen springt.
00:01:31: Eine Familienkonstellation von der anderen Kaufmannsfamilien, einiges lernen können und darüber sprechen wir heute.
00:01:37: Julia herzlich willkommen!
00:01:39: Ja danke schön.
00:01:40: schön dass ich bei euch sein darf.
00:01:43: Jetzt vierzehn hast du im Markt deines Vaters Äpfel poliert und Regale gefüllt.
00:01:48: Heute mit dreißig gehören dir zwanzig Prozent dieses Unternehmens.
00:01:52: Erzähl mir doch mal von dem Moment, als dir klar wurde ... Boah der Laden gehört jetzt auch irgendwie mir nicht mehr nur Papa.
00:01:59: Das war jetzt nicht so ein Moment wo ich sage, so wars jetzt aber es kam natürlich.
00:02:04: also ich war selbst bevor ich im Unternehmen war natürlich schon immer aktiv irgendwie in der Branche hab ja dann noch meine Ausbildung in der branche gemacht und war auch zu Schulzeiten schon meinem Vater viel im Austausch.
00:02:15: Und im Januar, im Jahr zwei Tausendundachzehn kam ja unser, also für uns größter Markt, der mit zwei tausend Frauen auf Parameter, der auch damals Supermarkt des Jahres geworden ist und den haben wir schon immer so mit geplant.
00:02:25: Also auch meine Schwester ein bisschen ich auch zu Hause am Küchentisch wie das halt so klassisch ist unternehmerfamilien.
00:02:31: und als wir den eröffnet haben da war auf jeden Fall so weil da hattest du das Gefühl so meine Handschrift ist das erste mal so richtig mit drin Obwohl ich vielleicht auch das eine oder andere noch blauäugig mitentschieden hatte und gar keine Ahnung hatte, so ungefähr.
00:02:47: Aber ich hatte natürlich trotzdem schon viel Einfluss in diesem Markt wie der entstanden ist und deswegen ja da kam dann so mit der Eröffnungsmarkt.
00:02:56: ist du das Gefühl auf Ja, dass es jetzt hier ein Familienunternehmen und nicht mehr nur Papas unternehmen.
00:03:03: Hast du irgendwas ganz Besonderes wo du dich noch dran erinnerst was so dein Ding war in diesen Markt?
00:03:10: Ja, also das war der erste Markt mit ein sechziger Regal.
00:03:14: Das hatten wir natürlich von Hieber kopiert.
00:03:16: Also Menzata war ja sowieso schon lange ein Fan von den Hiebergläden.
00:03:20: Auch bis heute einfach Top-Läden durch die Bank alle Läden einfach schön und da kann man immer mal hinfahren als Unternehmen und sich was abgucken.
00:03:28: Ja, weiß ich.
00:03:29: Mit einem Riesen-Settel wieder, weil es zu Hause alles umsetzen will und ich war drei Monate verhebren und habe auch mein Praktikum gemacht und hatte das Glück dass der Joaquin Bar und Kassen Papst mich mir da ziemlich angenommen haben und wir viel gesprochen haben.
00:03:42: warum die wie was machen?
00:03:44: und da hab' ich gesagt wenn wir diesen Markt bauen, was waren Standalone-Standorts?
00:03:50: müssen wir irgendwas haben, was andere nicht haben und das schafft so eine Atmosphäre im Markt.
00:03:55: Das müssen wir machen und seitdem bauen wir alle Märkte nur noch mit ein sechzig.
00:04:00: Wofür ich auch oft kritisiert werde also von Kollegen weil es passt natürlich nicht so viel Ware ins Regal und ist aufwendiger im Packen der Regale wenn man die Platzierung bisschen enger machen muss etc.
00:04:11: aber Ich bin trotzdem weiterhin der überzeugend dass das richtig ist Weil's halt einfach einen Riesenunterschied zum wettbewerb macht hier bei uns
00:04:19: Und wahrscheinlich auch einfach die Atmosphäre eine ganz, ganz andere ist.
00:04:23: Ja genau also das macht letztendlich den Unterschied.
00:04:25: Man
00:04:25: hat den Überblick
00:04:26: man fühlt sich wohler und nicht erdrückt.
00:04:28: unsere Läden sind ja haben sonst einen sehr starken wahren Druck.
00:04:32: wir arbeiten jetzt zum Beispiel nicht ohne Aufsteller wie es jetzt ein Hieber macht.
00:04:34: das machen wir nicht.
00:04:35: dadurch haben wir schon Warendruck im Markt.
00:04:37: aber durch die niedrigen Regale ist halt trotzdem eine gewisse Entspannung da weil einfach das Auge weiter gucken kann und nicht so in einem engen Gang ist wo links und rechts nur Produkte stehen.
00:04:49: Ja, ein Stressfaktor weniger.
00:04:51: Genau!
00:04:51: Das Einkaufen soll ja schön sein und Spaß machen... ...und nicht nur im Stress enden.
00:04:57: Dein
00:04:59: Vater hat ihn mit Ende-Zwanzig schon zwanzig Prozent übertragen.
00:05:02: Andere Kaufleute halten ihre Anteile bis sie so seventy fünf sind und lassen auch nicht los.
00:05:07: Warum habt ihr das so früh gemacht?
00:05:08: Und was ist der Vorteil davon?
00:05:11: Also erstens habe ich mich schon sehr früh entschieden, dass ich ins Unternehmen will.
00:05:15: Das war schon so.
00:05:15: mit vierzehn, fünfzehn hab' ich gesagt Ich möchte gerne ins Unternehmen.
00:05:20: Das war natürlich vielleicht für meinen Vater dann auch ein bisschen leichter, weil er keine Sorge hatte, dass ich es doch nicht mache.
00:05:25: Ja, dann natürlich auch schon von meinem Vater eine gewisse Güte und gewisses Vertrauen in mich, da sich das schaffe, dass er das so früh gemacht hat.
00:05:37: Ich bin mit Zweiundzwanzig allerdings auch schon... voll ins Unternehmen reingekommen.
00:05:42: Also das ist ja auch sehr
00:05:43: früh,
00:05:44: weil ich hab nach dem Abi damals dann duale Studien gemacht, sprich Studium und Ausbildung gleichzeitig.
00:05:48: Somit habe ich mir da natürlich ein paar Jahre gespart.
00:05:51: Hab dann nur Praktika bei anderen gemacht also war nicht irgendwie jetzt drei Jahre bei einem oder so meist für eine kurze Zeit.
00:05:59: Da bin ich meinem Vater sehr dankbar dass er mir das zugetraut hat und damit ist es natürlich auch bei Das Verantwortungsbewusstsein extrem gestiegen.
00:06:07: Wo ergänzt sich denn Erfahrung mit dem Blick der jungen Generation?
00:06:11: Wo ergennst du euch beide?
00:06:14: Oh ja, wo ergänzen wir uns?
00:06:17: In vielen Bereichen!
00:06:18: Also eigentlich in allem... Aber ich meine, ich bin jetzt auch schon dreißig.
00:06:24: Ich merke schon so ganz jung bin ich jetzt auch nicht mehr weil bei den neuesten TikTok Trends und so um sie auch meiner Azubis fragen.
00:06:31: Und dann ist man jetzt auch noch Mutter hat man auch noch weniger Zeit irgendwie da im Social Media Bereich sich mal schlau zu machen aber natürlich Im Sortiment.
00:06:39: Also da kommen dann junge Themen von mir mit rein, wie so ein schneller Sortimentswechsel in den Süß waren... Jetzt ist das mittlerweile auch schon alter, weil es diese amerikanischen Produkte kam und jetzt kommt dieses ganze Asiatische aus Korea.
00:06:51: und was da jetzt alles reinkommt, dass sicherlich was ja wo mein Vater jetzt heutzutage wenig Ahnung von hat, auch wenn er immer versucht up to date zu bleiben aber er ist natürlich nicht mehr so drin als ich.
00:07:07: Thema Neubauten, Umbauten.
00:07:10: Da bin ich unglaublich dankbar für seine Erfahrung weil du das ganze Thema Bau was ist ja eigentlich ein komplett eigenes Ding?
00:07:19: Was man als Händler erst mal gar nicht kann, womit man aber sehr viel zu tun hat als Unternehmer, weil letztendlich kann man nur neue Standorte machen oder umbauen wenn man sich irgendwie mit dem Bau beschäftigt und dass es natürlich schon hochkomplex sind auch nicht so schnell zu lernen und da bin ich schon froh Erfahrung seine Expertise einfach zugreifen kann.
00:07:38: Und natürlich Finanzen, das ist auch so ein Thema weil Kunden achten wieder mehr auf Preise, spannen stehen unter Druck und ja da ist es einfach die Zeit kannte Papa schon mal und jetzt konnte halt wieder so ein bisschen mehr Druck rein machen.
00:07:51: Seine Erfahrung damit umzugehen ist super.
00:07:53: nur die Werbestrategie die früher funktioniert haben funktioniert heute leider nicht mehr so easy peasy
00:07:58: Was macht ihr da konkret?
00:08:00: Das größte Problem ist ja erstmal, heute rauszufinden.
00:08:03: Wie erreichst du die meisten Kunden?
00:08:04: Hanszeit ist aktuell unser stärkstes Wehrwerbemedium.
00:08:07: Trotzdem natürlich auch mit dem Blick in die Zukunft, dass wir wissen das nicht immer so sein wird.
00:08:13: und vor allem sind trotzdem die Anteile gesunken von Leuten, die heute einen Hanszeit lesen.
00:08:18: Es gibt noch eine große Generation, die den liest aber die ganz jungen Leute tun es nicht mehr.
00:08:23: und dann kommen die Themen wie Appra... ähm ...wie viel Individuellen Zugriff haben wir darauf.
00:08:31: Wir starten da jetzt halt gerade einen Test, den wir jetzt individuell bei uns umsetzen, dass wir zum Beispiel ein Wurstdienst hast – bei uns gibt es immer Dienste als zwanzig Prozent auf Wurst-Bedienungstheke.
00:08:41: Den lassen wir jetzt seit dieser Woche tatsächlich ja seit gestern über die App laufen.
00:08:45: Das ist jetzt so eine Kooperation mit unserer Marketingabteilung von der EDECA.
00:08:48: nur wir können nicht mehr mal ebenso schnell entscheiden und machen jetzt eine Zeitungsanzeige und dann läuft das wieder weil Also in Dorstum im Achtzigtausend Einwohner, ich glaube irgendwie Achttausende Haushalte haben noch die Tageszeitung und das war's.
00:08:59: Für hätten wir ein Stadtspiegel der Mittwochs verteilt wurde?
00:09:02: Der wird jetzt Samstags verteilt.
00:09:03: Das heißt hat keinen Vorteil weil da verteilen wir eh unseren Handzettel!
00:09:06: Wie bewerben wir unsere individuellen Themen wie Schlemmerabend, Kundenabend
00:09:10: etc.,
00:09:11: was sich auch immer wieder erschreckend finde ist... Also wir machen eine Weinmesse.
00:09:16: Das ist unsere größte Veranstaltung im Jahr, das erste Novemberwochenende, also erstes Novembersonntag im Jahr.
00:09:22: und immer wieder kommen Kunden und sagen ja, wir haben davon nichts erfahren.
00:09:26: Obwohl wir im Hand-Settel, im Newsletter in der Zeitung, in so einer quasi lokalen Zeitschrift hier bei Instagram, bei TikTok, bei Facebook... Trotzdem hat man immer wieder Kunden, die sagen wir haben da von nichts erfahren weil natürlich die Masse an Werbeeinfluss auf den Menschen heute extrem gestiegen ist.
00:09:44: Und da müssen wir uns ja gerade im Marketing unglaublich Gedanken drüber machen, weil wie erreichst du dann die Kunden?
00:09:48: Weil sie müssen das ja irgendwie jetzt interessant empfinden um sich es aktiv anzugucken.
00:09:53: Weil sonst wird's halt einfach weggesprobt, weggedruckt und weggelegt.
00:09:56: Ob es jetzt händisch oder am Handy ist also digital ist dabei eigentlich egal.
00:10:01: Es muss irgendwie ein Anreiz da sein dass der Kunde sich das anguckt und das ist natürlich grade bei Neukunden dann unglaublich schwer!
00:10:08: Und ihr müsst immer mal probiert wahrscheinlich immer wieder
00:10:12: aus Was
00:10:14: klappt denn besonders gut bei euch?
00:10:16: und wo knirscht es auch manchmal?
00:10:18: Könnt ihr euch auch streiten oder seid ihr immer in einer Meinung dann?
00:10:22: Nein, wir können uns schon gut streiten.
00:10:27: Aber gut läuft's eigentlich eher immer wenn wir einen guten Umgang miteinander haben.
00:10:32: deswegen kann man mal diskutieren aber ist eigentlich schon eine gute Symbiose zu uns.
00:10:38: nur Ich bin trotzdem einfach der Meinung.
00:10:40: Und der Meinung ist mein Vater, glaube ich auch ohne dass ich ihn jetzt gefragt habe das es manchmal auch Reibung in Teams geben muss.
00:10:46: und manchmal weil ich sage mal wenn man jetzt einfach in einem Team immer und dann kommt ja also ich sag mal von manchen Leuten auch manchmal so Themen wie Ja gut wäre der das jetzt so will machen wir das jetzt halt so so kommt ein Jahr nicht weiter sondern man muss schon auch mal darüber diskutieren können.
00:11:02: natürlich vergreift man sich dann auch gerade innerhalb der Familie Mal im Ton Da muss man sich einfach mal beinahe entschuldigen und dann geht's auch wieder.
00:11:11: Deswegen, ja also es muss einfach Reibung in Teams geben ob sie jetzt die Familie ist oder im Laden ist.
00:11:16: bei uns ist jetzt beides eins.
00:11:17: aber wir haben ja auch viele Sitzungen zusammen mit unserer Geschäftszeitung also unserem Simon unser Christiane und da gibt es auch immer wieder Reibungen wenn sich einer nur Duc Mäuschen zurückhält weil er meinte das gerade das Richtige bringt ja nichts.
00:11:30: Also dass wird nix bringen.
00:11:31: daher muss es meiner Meinung nach einfach ab und zu markieren schon Ohne dass jemand danach beleidigt, ist das eigentlich immer das Wichtigste.
00:11:37: Das
00:11:38: ist ja schön!
00:11:38: Ja gut, dass ihr das so hinkriegt.
00:11:42: So wie ich deinen Vater kenne geht da auch immer... ...ist sehr gerade raus, sagen wir mal so.
00:11:46: Man weiß woran man isst.
00:11:52: Ja, deine Schwester Christina ist Profi-Hochspringerin und immer noch aktiv macht parallel aber schon mal euer Social Media.
00:11:59: Wie habt ihr eure Rollen so aufgeteilt?
00:12:02: Und wie bringt sie den Blick von außen mit in das Unternehmen?
00:12:07: Ja also Chrissy ist ja gar nicht so vom Außen, weil sie ist jetzt mittlerweile auch schon... Jetzt muss ich mir gerade überlegen, es sind drei Jahre.
00:12:14: Arbeit, dreieinhalb Jahre dabei.
00:12:15: Also das heißt sie ist doch schon mittlerweile intern.
00:12:19: aber sie hat natürlich viele Dinge aus dem Profisport die sie mir reinbringen vor allem was zu psychologischen Themen.
00:12:24: also wir tauschen uns da sehr viel darüber aus weil es im Sport ja auch ein Riesendruck eine riesen Belastung was man ja ähnlich mit einer geschäftlichen Belastungen vergleichen kann oder auch nach familiären Belastungs jetzt mit kleinen Kindern und so ist ja auch nicht immer alles nur easy.
00:12:38: Da hat sie so eine gewisse Ruhe, den sie sich durch den Sport erarbeitet hat.
00:12:42: Die ich vielleicht hier und da manchmal nicht habe, wo wir uns echt gut austauschen können.
00:12:48: Und sie ist einfach trotzdem nochmal drei Jahre jünger als ich.
00:12:51: Sie isst auch durch ihren Sport also ja quasi privat aber mit dem Sport Social Media mäßig sehr aktiv, sodass die sich mittlerweile besser auskennt als ich.
00:13:03: Ja, und sie ist schon näher an Jen Zett dran.
00:13:06: Also wir haben jetzt noch eine neue Mitarbeiterin eingestellt, die ist nochmal jünger und da sagt Chrissy jetzt sogar schon, ja, die brauchen wir jetzt auch wieder um dann auf TikToks wieder die Fans zu kriegen weil dafür selbst Chrissy hat es schon so alt.
00:13:20: Ja und Chrissie hat ja gesagt, sie möchte mittends unternehmen kommen.
00:13:23: Da haben wir sehr viel darüber geredet in den letzten Jahren.
00:13:25: das hat mich natürlich sehr gefreut und ich wünsche ihr jetzt aber erstmal dass sie das mit achten der Olympiade noch hinbekommt.
00:13:33: dann freue ich mich auch wenn sie als Unterstützung mit reinkommt.
00:13:37: Wie wichtig ist Social Media für euch?
00:13:39: Was bringt euch das?
00:13:41: Also ich bin einfach der Überzeugung ohne Social Media geht es heute nicht mehr.
00:13:46: Und wer der Meinung ist, ja das wäre alles nur Spielkram.
00:13:49: Der lebt irgendwie auf dem anderen Stern oder hat noch nicht richtig aufgepasst weil ich weiß noch am Anfang gerade wurde sich dafür auch immer sehr viel belächelt.
00:13:57: Ja es ist vor allem für die Kunden glaube ich wichtig.
00:14:00: die Fans sind also für diese Kunden die wirklich ein zwei mal die Woche kommen Die Honsel lieben, die Edeka lieben Für die ist Social Media da Stück weit um die zu entertainen, um sie zu binden und die zu begeistern.
00:14:14: Dass halt das Stückchen mehr ist was es bei uns gibt!
00:14:16: Und... Es ist ja immer alles sehr humoristisch ne?
00:14:19: Man muss irgendwie einen Reiz schaffen dass der Kunde sich unsere Werbung überhaupt anguckt weil jetzt irgendwie keine Ahnung... Mario mit einem tollen Preis interessiert den halt nicht direkt Sondern das muss irgendwie etwas Tolles sein.
00:14:31: Die beiden finde ich jetzt im Moment auch einen sehr coolen Weg Mit diesem humoristischen Weg gefunden Den die da auf Social Media ausleben.
00:14:40: Also gehen wir noch mal zur Übergabe zurück, bei der die Übergabe vielleicht knarzt oder die das nicht so überlegt gemacht haben.
00:14:47: Was habt ihr wirklich richtig gemacht?
00:14:52: Das Wichtigste glaube ich ist Zeit für einander!
00:14:56: Man muss sich mit dem Thema auseinandersetzen und man kann nicht einfach jemanden... Vielleicht auch weil der fachlich Gutes der Juniore jetzt mit reinnehmen und dann meinen er läuft alles.
00:15:07: und uns ja auch begleiten lassen durch den Klaus Arnold.
00:15:10: Ich weiß von anderen, die es noch viel intensiver gemacht haben.
00:15:14: Wir sind glaube ich sowieso eine Familie, der sehr viel miteinander redet.
00:15:17: Meistens ist er so ein fließender Übergang wie bei uns auch was zum Beispiel ja auch bei mir jetzt gar nicht anders ging weil jetzt die komplette Verantwortung ohne Papa mit Kindern wüsste ich nicht klar hätte man's vielleicht irgendwie geschafft aber das wäre sicherlich nicht der Weg gewesen den ich gewollt hätte.
00:15:36: Und da ist das wichtigste, sich Zeit fünderler zu nehmen und miteinander zu reden.
00:15:39: Das ist auch manchmal wichtiger als in eine Filiale zu fahren wo der Filialeiter einen anruft und sagt keine Ahnung meine Motorkraft ist krank.
00:15:47: Weil das operative Geschäft darf ein nicht in so ne Hektik bringen dass man theoretisch ist ja jeden Tag so viel, dass man immer alle Termine absagen könnte.
00:15:55: Sag nochmal kurz wer ist Klaus Arnold?
00:15:58: Klaus Arnold ist ein Coach, mit dem wir schon lange zusammenarbeiten und er hat einfach so ein bisschen als neutrale dritte Person den Prozess begleitet oder begleitet ihn auch weiterhin noch.
00:16:10: Soals Mediator?
00:16:13: Genau!
00:16:15: Ihr wollt gemeinsam läden für die Zielgruppe von morgen bauen?
00:16:18: übersetzt mir das mal in den neuen Markt.
00:16:20: was sieht denn der kunde da konkret anders?
00:16:25: Also, dieses Moderne ist natürlich manchmal so ein bisschen schwer zu beschreiben.
00:16:28: Es ist auf der einen Seite der Ladenbau.
00:16:30: Der Ladenbau hat sich ja extrem verändert in den letzten Jahren definitiv und als wir den neuen Laden aufgemacht haben, waren tatsächlich auch die Frauen alle total begeistert und ein paar Männer waren so, ja weiß nicht da dachte ich es war nicht dass wir den Land zu weiblich gemacht haben alles eher ein bisschen so helle Farben warm also so bisschen typisch so DM sag ich mal macht das ja auch so ein bißchen.
00:16:52: Aber die Zielgruppe sind natürlich auch hauptsächlich Frauen, also kommt immer auf den Markt an aber in dem Bereich da definitiv Familien und Frauen.
00:16:59: Und das heißt es vom Ladendesign anders und gerade auch junge Familien, also da sind ja auch echt jüngere Leute, die einkaufen.
00:17:05: Da hat man natürlich viel mehr Convenience... Aber ich will mich da jetzt auch nicht so als den krassen Innovator darstellen.
00:17:11: Was uns immer wichtig ist, das war aber früher schon so... Das hat sich eigentlich nicht geändert, dass die Frische also Obst und Gemüse im Verhältnis relativ groß, Theken groß, Mopro groß.
00:17:21: Und ja dieser frische Gedanke und Fokus auf die Frischen zu legen, würde ich mal sagen, ist schon eine gewisse Art von Moderne.
00:17:33: Und ist das, hat das auch wieder was mit Vertrauen zu tun?
00:17:36: Dass wenn Kunden sehen die können Frische dann können sie alles andere.
00:17:42: Ja, das würde ich schon sagen.
00:17:45: Klar als Kunde ist es ja irgendwie logisch weil das sicherlich das schwerste Frische zu spielen.
00:17:53: Total lokal oder Discountdruck wo geht's?
00:17:58: Das ist unser Dilemma von heute beides!
00:18:02: Also es ist so oft ja alles, also das ist schon ein Discount und den Preisdruck da definitiv.
00:18:08: Angebotsanteile steigen ist auch kein Geheimnis.
00:18:11: App-Anteile alle kämpfen da auch um Marktanteile.
00:18:14: die App-Preise sind ja manchmal crazy wie gemacht werden um die Leute in Apps zu locken.
00:18:20: aber trotzdem wollen die Leute auch lokal regional.
00:18:24: ich glaube man kann nicht sagen dass eine oder andere man muss es schaffen beides zu spielen.
00:18:29: Ja, und der wahrscheinlich ist der Discountkunde.
00:18:32: Der greift vielleicht bei einigen Produkten zu Discountpreisen aber Frische oder Lokal ist dann doch wichtiger und da nimmt er auch den höheren Preis in Kauf?
00:18:44: Also manchmal ja, manchmal nein.
00:18:46: Man muss trotzdem bei lokalen Produkten auch immer aufpassen dass man da preislich nicht völlig aus dem Markt schießt.
00:18:52: also das geht vielleicht in Münster Hamburg oder München aber wir sind ja trotzdem hier aus Rülport-Münsterland.
00:18:59: Da kennen die Kunden schon die Preise und also nur weil was lokales bezahlen jetzt auch nicht zwei Euro mehr.
00:19:04: wenn das fünfzig Cent mehr kostet okay Aber dann ist es irgendwo stoppt.
00:19:08: Der Führungsstil hat sich natürlich auch geändert bei euch, dadurch dass du mit im Unternehmen bist.
00:19:13: Du sagst selber flachere Hierarchien, lockere Umgangstonen... Wie haben denn deine Mitarbeiter darauf reagiert?
00:19:19: oder die Mitarbeiter grundsätzlich und vor allem auch die Männer vielleicht im Führungsteam?
00:19:26: Ja also in Summe eigentlich total gut!
00:19:29: Das war jetzt auch keine Leihnentscheidung, klar kam das von mir angestoßen, aber das haben dann schon noch alle mitgetragen.
00:19:34: Also ein Unterschied zwischen Mann und Frau konnte ich da jetzt ehrlich gesagt nicht so hundert Prozent rauskristallisieren.
00:19:40: Ist ja auch gut!
00:19:42: Ja genau also.
00:19:43: ich glaube sowieso dass in unserer Branche dieses Mann-Frau-Thema gar nicht so da ist.
00:19:46: Aber für ein paar ältere war es natürlich nicht so ganz leicht als zum Beispiel diese Doom Formen was wir uns jetzt du zum Unternehmen gibt.
00:19:52: halt einige von den Alten die siezen mich bis heute.
00:19:55: Sie sagen einfach, ich kann das nicht.
00:19:56: Und bei meinem Vater ist es noch extremer?
00:19:58: Weil die haben den dann dreiß Jahre lang gesiezt und dann auf einmal zu duzen ist auch komisch war.
00:20:03: das akzeptieren wir dann auch.
00:20:04: Ja
00:20:04: gut aber dann sieht man mal wie sehr das auch verwurzelt ist und in einem drin steckt.
00:20:10: Ja ja genau.
00:20:14: Büro mit Wickelkommode und Babybed Das hat ein Lokalmedium über dich getitelt.
00:20:19: Sag doch mal, wie war's wirklich?
00:20:21: War es romantisch oder musstest Du echt ganz schön improvisieren?
00:20:26: Romantisch war es nicht.
00:20:28: So wie kann ich schon vorwegwählen?
00:20:30: Also improvisieren jetzt auch nicht, ich habe es ja schon geplant.
00:20:34: Ich sage immer heute bin da schon blauäugig reingegangen.
00:20:36: das war das Gute weil ich war ja schon sehr früh mit sechsundzwanzig meiner ersten Tochter also ich war quasi mit zwanzig Schwagger mit sechs und zwanziger ist sie geboren.
00:20:43: das heißt bei uns im Freundeskreis gab's kaum Kinder.
00:20:46: Ja, wusste ja auch noch nicht wie anstrengend das ist.
00:20:48: Du dachtest schon, da klappt's schon nämlich das Baby halt mit.
00:20:50: Ob ich jetzt zu Hause bin oder hier ist er auch egal.
00:20:52: Hat sie dann neben der Wickelpomole sogar noch im Baby-Batch stehen?
00:20:56: Das ist bei drei Kindern so ungefähr fünfmal zum Einsatz gekommen.
00:21:00: Ansonsten haben wir da natürlich nie drin geschlafen, worüber ich mich wirklich geärgert habe, dass wir diesen Markt hier ohne Fahrstuhl in die erste Etage um meinen Brot gebaut haben.
00:21:09: Weil das war wirklich... Boah!
00:21:11: Das war schweiß immer diesen Kinderwagen mit dem schlafenden Kind hier hoch zu tragen und dann diese glöde Feuer-Sicherheitstür aufzuhalten.
00:21:21: Und ja, da musste mir jemand dazuholen.
00:21:24: Ja aber Insofern bin ich froh, dass ich es so machen konnte.
00:21:28: Weil ich konnte einerseits meinen Job ausführen was ich wollte weil ich hab natürlich... Bin heute auch nur soweit wie ich bin weil ich halt immer weiter gearbeitet habe und keine Pause gemacht habe.
00:21:37: Weil die Jahre würden einem natürlich sonst schon fehlen und ich hatte trotzdem meine Babys immer dabei.
00:21:41: also erste halbe Jahr hatte ich sie komplett bei mir Und das war mir auch wichtig.
00:21:48: Keine Ahnung, ob das jetzt richtig ist oder nicht.
00:21:50: Ist auch egal.
00:21:51: für mich war es der richtige Weg die bei mir zu haben den ganzen Tag das erste halbe Jahr und Das war einfach total schön Und meist so ab einem halben Jahr ab acht Monaten je nachdem was ich dann auch mal aufgehört habe zu stillen.
00:22:03: War es dann nicht mehr so richtig möglich sie mitzunehmen?
00:22:05: weil dann haben wir natürlich angefangen Wach hat zu sein nicht mehr viel zu schlafen und Dann ist natürlich schon schwer nebenbei zu arbeiten.
00:22:13: muss man dann schon sagen
00:22:14: Wie hast du das denn geregelt mit nanny?
00:22:16: Oder
00:22:17: Genau, also bei meiner ersten hatte ich tatsächlich noch über die Oma.
00:22:21: Also über meine Schwiegermutter, die mich da unglaublich viel unterstützt hat und die ist fast jeden Tag dann hier hingekommen und es mit der kleinen Spazierin gegangen oder war die bei der zu Hause.
00:22:29: Dann die Haushälterin von meinem Vater hat ab und zu aufgepasst und mit eins ist sie dann zur Tagesmutter und bei meinen anderen beiden habe ich tatsächlich dann ein Oper-Mädchen jeweils ungefähr ab einem halben Jahr, das war glaube ich einmal nach acht Monaten und einmal nach sieben Monaten.
00:22:43: Super!
00:22:46: Also du würdest sagen, wenn man das plant dann schafft man das auch und es haben deine Kinder die ja nicht übel genommen.
00:22:53: Ich weiß sie nicht!
00:22:56: Aber ich würde mal sagen, die drei sind ganz gut gelungen.
00:22:58: also bisher haben sich noch nicht beschwert.
00:23:03: Aber ich kenne das ja auch aus Kindergarten oder von anderen Müttern.
00:23:06: Natürlich sagen die heute auch manchmal noch, du bist immer Arbeit und du bist nie da, keine Ahnung!
00:23:10: Aber das kenne ich auch von Mütter, die fünfzehn Stunden arbeiten, die sich so was von ihren Kindern anhören können.
00:23:14: Also ich glaube gar nicht dass das unbedingt mit der Zeit... die man arbeitet zu tun hat, sondern das ist halt so ein natürliches vielleicht so ein kleines Druck, was die Kleinen manchmal haben um ihre Wünsche durchzusetzen.
00:23:26: Man muss ja irgendwo Abstriche machen.
00:23:27: ich meine wenn man so einen Unternehmen führen will und drei Kinder haben und irgendwie auch für die Kinder noch da sein Da muss man ja irgendwo Abstriche machen.
00:23:35: und klar, die Abstrichen sind natürlich ganz klar im Bereich Freizeit.
00:23:39: Also was geht mein eigenes Sport an
00:23:40: etc.,
00:23:41: was ist mit meinen Freunden?
00:23:43: Und so dieses Thema abends mal eben essen gehen und so... also das habe ich wirklich fast komplett gestrichen.
00:23:49: Das gibt es jetzt bei mir aktuellem Leben einfach nicht mehr.
00:23:53: Genau!
00:23:55: Du sagst du machst zweimal die Woche um fünf zu nur Feierabend.
00:23:58: Klappt
00:23:58: das?!
00:24:00: Ja, ja, ja.
00:24:01: Maso masoft.
00:24:05: Also es hat eigentlich eine Zeit lang sehr gut funktioniert.
00:24:07: Jetzt in letzter Zeit war mal wieder aber meine Große kommt jetzt in die Schule, dann hat man natürlich auch immer... Da muss man irgendwie morgens um elf zur Schuluntersuchung und mit so einem Kinderarzt oder was weiß ich, nachmittags zur Schule an einem anderen Tag.
00:24:18: Und da muss man schon ein bisschen flexibel sein, dass man dann sagt okay, da mache ich heute mal einen anderen Tag weniger und dafür den nächsten Tag mehr.
00:24:27: Da muss Man immer so ein bisschen gucken wie die Zeit gerade ist.
00:24:30: In Summe klappt es schon, dass ich mir da auf jeden Fall die Zeit für meine Kinder rausnehmen, die ich möchte.
00:24:36: Sehr gut!
00:24:36: Team kommt auch gut damit klar?
00:24:40: Ja, ich würde mal sagen ja... Ich glaube doch
00:24:43: nicht an uns übrig, genau.
00:24:45: Bis auf dich, Stefan.
00:24:46: Da haben natürlich auch schon viele Frauen, da kennen das ja auch viele, die da auch wissen, was das bedeutet und da ein Verständnis für haben.
00:24:54: Und jetzt bei unserer Geschäftsleitung, also mein direktes Team, die haben ja alle Kinder.
00:24:58: Wenn ihr jetzt morgen bei dir eine fünfundschwanzigjährige Kaufmannstochter anruft und sagt, ich will Kinder.
00:25:03: Ich will aber auch den Markt übernehmen.
00:25:04: Mein Vater sagt sucht dir was anderes?
00:25:06: Was rätst du
00:25:07: hier?".
00:25:09: Dann zeig ihn wie es geht!
00:25:11: Na sehr gut.
00:25:14: Kommen wir noch mal zum Sortiment in Hart.
00:25:17: Habt ihr Abtamil- und Beber im Regal, aber kein Hip?
00:25:21: Mo Progroß feinkorst stark mittelpreisiger Artikel teilweise raus.
00:25:26: das sind Mutige und auch starke Entscheidungen, wie kam es denn dazu?
00:25:31: Ja zu kleiner Laden.
00:25:33: Also wir haben sie... die Fläche bekommen, die wir bräuchten um alles abzubilden und wir wussten das dann sehr.
00:25:40: also eher ich sag mal einkommensstärkere Leute wohnen in dem Bereich.
00:25:45: Und wir natürlich trotzdem auch wie wir vorhin das gesprochen haben diesen hybrigen Kundamen der schnell wechselt er quasi Gudung ist nicht Klopapier kauft aber es hochwertige Fleisch haben will.
00:25:53: und deswegen haben wir diese Entscheidung getroffen auf den tausend siebenott Quadratmeter das Abbilden zu können was wir wollen.
00:25:59: Und habt ihr da auch Bons studiert?
00:26:02: oder habt ihr einfach aus dem Bauchhaus entschieden und gesagt so, das läuft hier nicht so gut?
00:26:08: Ja also was wir uns angeguckt haben waren zum Beispiel gute günstige und Angebotsanteile.
00:26:13: Es ist halt immer ein bisschen schwierig weil wir hatten ja vorhin einen kleinen Markt der dann zu dem großen geworden ist, aber er hat so ungefähr sechs Mal Quadratmeter und natürlich wird in einem solchen Markt immer... ein höherer Angebotsanteil sein, weil die Kunden am Wochenende nicht kommen.
00:26:27: Also sie machen so ihren normalen Wocheneinkauf, wo ein bisschen mehr auf Preis geachtet wird und am Wochenend, wo dann höherwertig gekauft wird, wandern Sie ab zu anderen Märkten.
00:26:35: Deswegen muss man diese Zahlen halt auch immer ein bisschen emotional betrachten und kann die auch nicht nur so faktisch sehen, weil sonst hätten wir da nur billigmachen müssen.
00:26:43: Und das wäre definitiv falsch gewesen!
00:26:46: Okay... Ihr habt eine kalte heiße Theke?
00:26:52: Das heißt, ihr verkauft Mittagessen kalt und damit die Kunden das zu Hause warm machen.
00:26:57: Warum funktioniert das so gut?
00:27:00: Ja, das kam tatsächlich aber bevor er noch nie so gemacht ... im Nachhinein dachte ich mir auch super warum bist du nicht mehr selber auf eine Idee gekommen.
00:27:06: Das hat tatsächlich das Team.
00:27:07: in dem alten Markt also in diesem sechserort Quadratmeter-Markt hatten wir auch schon ne kleine Theke.
00:27:10: Die haben das schon immer so gemacht Und haben da immer ein bisschen ungebrutscht und dann Frikadellen und Hinchenschenkel und ich weiß nicht was Kalt verkauft haben da unglaubliche Umsätze mitgemacht weil es halt so ein Nachbarschaftsmarkt ist.
00:27:21: Und die heiße Theke, also so wie wir die betreiben an der Fleischtheke ohne richtige Sitzgelegenheiten etc.
00:27:28: sind halt schon eher ja ich weiß nicht Bauarbeiter, Familienmütter wo es schnell gehen muss
00:27:32: etc.,
00:27:32: die sich da was holen und die haben gar kein Thema mit dem das ist kaltes.
00:27:37: sie finden das sogar eher gut weil sie eh zu Hause nochmal aufwärmen müssen, weil's ist ja nicht vor Ort essen.
00:27:41: wenn es eine aufgewärmt haben will wie jetzt zum Beispiel ein Fleischkäse oder so dann machen wir es warm mit zum schneller Hitzer.
00:27:48: Von daher sind es eigentlich so zwei Fliegen mit einer Klappe.
00:27:51: Das hört sich immer so toll an, aber eigentlich ist das relativ plump und simpel.
00:27:56: Aber meiner Meinung nach das viel bessere Konzept als diese unglaublich teure heiße Theke wo man eigentlich noch zwei Stunden das wieder alles wegschmeißen muss.
00:28:03: und wenn man jetzt eine Bäckerei hat mit Café ist das was ganz anderes.
00:28:06: oder das machen ja einige Händler auch selbst.
00:28:09: Also an der Fleischtheke wie wir es betreiben ist einfach nicht erfolgreich die heiße theke.
00:28:16: Also
00:28:16: kann sich
00:28:17: bestimmt
00:28:17: jemand auch mal noch irgendwie Inspiration suchen bei euch.
00:28:22: Bestimmt, ich hoffe.
00:28:24: Jetzt haben wir viel über Ladenbau gesprochen.
00:28:26: also ich glaube ihr habt so im majorkinischen Stil euren Laden gestaltet.
00:28:31: du hast eben selbst gesagt sehr hell kommt gerade bei Frauen an.
00:28:34: aber dir ist halt wohlfühlatmosphäre besonders wichtig und beim Recruiting setzt du auf Empathie und Kommunikation.
00:28:41: Wenn jetzt ein Kollege sagen würde, na ja, im Discount-Krieg überleben aber harte Zahlen und nicht weiche Fakten was entgegnest du?
00:28:50: Soll er das so machen wenn er meint dass es richtig ist?
00:28:53: Natürlich sind Zahlen und harte Fakte trotzdem wichtig.
00:28:57: da sage ich ja damit auch gar nicht dass das nicht wichtig ist sondern man muss sich abgrenzen.
00:29:02: und was grenzt uns vom Discount ab.
00:29:03: Vom Discount grenzt uns nicht ab Wahnsinns Angebotung gut und günstig, sondern vom Discount grenzt uns ab was wir besser machen.
00:29:11: Und das ist einfach das was wir können.
00:29:13: Dass der Kunde sich bei uns wohl fühlt und mehr Dinge bekommt eine breitere tiefere Sortimentsauswahl.
00:29:20: Das unser Leinstellungsmerkmal... Da bin ich auch der Meinung dass es bei uns als gesamter Edeka des Alleinstellings merkt mal.
00:29:26: Dass es das worauf wir setzen müssen Auch wenn die Zeiten im Preis hart sind Was stimmt?
00:29:31: Das ist ja gar nicht weg zu reden dürfen wir das andere nicht verlieren und auf die Idee kommen Ticken zu schließen.
00:29:38: Ich weiß nicht, was da schon mal für Diskussion gab.
00:29:40: Meiner Meinung nach völlig falsch!
00:29:42: Und ihr kommt mit dem Ticken-Geschäft auch gut noch klar?
00:29:45: Ja natürlich, klar.
00:29:46: Da muss ich halt ein bisschen mehr Mühe geben.
00:29:48: mal...
00:29:50: Kommen wir zu den schnellen fünf.
00:29:52: Also ich lese dir einen Satz anfangen vor und du sprichst einfach deinen Rest.
00:30:02: Wenn ich im Markt etwas verbieten dürfte dann
00:30:05: Den Kunden nicht wahrzunehmen.
00:30:08: Der Satz, den ich im Team-Meeting nicht mehr hören kann?
00:30:11: Geht nicht weil wir sind unterbesetzt!
00:30:17: Was entgegnest du dann?
00:30:19: Dann sag' ich eure Personalkosten und sagen mal was anderes.
00:30:23: Sehr gut!
00:30:25: Einen richtig guten Markt erkennt man an?
00:30:29: Vielen Kunden.
00:30:31: Das letzte Mal dass uns ein Konzept richtig auf die Füße gefallen ist...
00:30:37: Der Obst- und Gemüseumbau in Holsterhausen.
00:30:40: Da haben wir ein amerikanisches Konzept mit einer Kühlung, wer schon mal in Amerika war kennt das muss sie leider bisschen verausholen.
00:30:50: da sind immer so große Kühlungen Und da haben die Obst und Gemüsse von oben nach unten platziert.
00:30:56: Das sieht total geil
00:30:57: aus.
00:30:58: Ja, mega!
00:30:59: Und ich wollte das bei uns umsetzen.
00:31:01: Da hat wirklich überhaupt nicht funktioniert.
00:31:02: Also weder für die Mitarbeiter noch im Ablauf... Das war zu kompliziert, zu Abschriften intensiv und da fehlte uns glaube ich in dem Laden auch einfach Frequenz.
00:31:12: Das kann man vielleicht einem ganz starken machen im Hauptstadt oder so, aber das passt da gar nicht.
00:31:17: Okay, waren Learning?
00:31:18: Hast wahrscheinlich auch viel Geld gelassen, aber...
00:31:21: Ja, das war teuer.
00:31:22: Gut gehört
00:31:23: auch dazu.
00:31:26: Wenn Edeka uns morgen kündigt Dann mache ich.
00:31:31: Also wenn ich einen ganz anderen Beruf machen würde, würde ich Dermatologin werden.
00:31:35: Ansonsten muss ich unter einer anderen Großverlundung suchen, wenn ED-Counts kündigt.
00:31:39: Ich glaube das gibt es noch ein paar Anwärter die dich mit Kusshand nehmen.
00:31:44: Genau!
00:31:47: Ja, du bist ja auch noch Geschäftshörerin der MLF Union Gruppe also vertrittst die nächste Generation Lebensmittelhändler nach außen.
00:31:54: was meinst du?
00:31:56: Entwickelt sich da gerade, was sind da für neue Ideen oder eine neue Richtung?
00:32:02: Ich glaube dein steht schon unglaublich wahrscheinlich etwas kleinere aber unglaublich starke neue Generation von Kaufleuten.
00:32:12: Die ja die schon auch alle richtig was in der Birne haben sag ich mal.
00:32:18: also das sind jetzt Leute, die mitdenken und nachdenken, die hinterfragen.
00:32:24: Die nicht mehr einfach alles so mitmachen sondern auch einen Umbruch anleiten.
00:32:30: Teilweise schon eingeleitet haben.
00:32:34: Dass alle heute unglaublich selbstbewusst, viel selbstbewusster als meine Generation
00:32:41: ist.
00:32:41: Stefan Lenk von Rebellenck im Buch umnennst du so als wichtigen Mentor.
00:32:45: was hast Du dir bei ihm abgeschaut?
00:32:48: Ich habe meine Ausbildung bei Revolent gemacht, das war unglaublich interessant.
00:32:53: Stefan hat eine unglaubliche Smartness in sich und natürlich einen unglaublichen Fleiß und Gutmütigkeit.
00:32:59: Das ist schon was, was mich an ihm stark beeindruckt und wo ich ihn auch als totales Vorbild sehe.
00:33:08: Du hast Azubis aus dem Ausland im Team, aus Indonesien, aus Indien, von Nepal.
00:33:13: beschreib mal den ersten Tag!
00:33:14: Was war so dein erster Gedanke?
00:33:16: Und was war Ira?
00:33:19: Also der erste Gedanke von den alten war das total witzig, boah ist das grün hier in Deutschland.
00:33:25: Da haben sich alle drüber gewundert.
00:33:28: und mein erster Gedankel... also da waren schon die ersten habe ich auch alle noch persönlich abgeholt vom Flughafen und so.
00:33:34: aber man auch schon ein bisschen nervös wie das jetzt so ist und wie das klappt.
00:33:39: dann war natürlich auch in mir so die Hoffnung dass unser Team das gut aufnimmt.
00:33:46: Ja, gewissen Respekt den gegenüber.
00:33:48: Dass sie diesen Schritt gehen teilweise sehr jung ganz weg von der Familie anderer Kontinent, anderes Land andere Sprache kompletter neu anfangen und das ist ja jetzt auch nicht so als ob die Vierundzwanzig Sieben Betreuung bei uns hätten ne?
00:34:00: Sondern die Arbeiten oder Privat sind die jetzt nicht von uns entertaint und das fand ich schon mutig von denen.
00:34:08: also da hatte ich schon großen Respekt vor diesen Entscheidungen die die getroffen haben.
00:34:13: Wie haben die Mitarbeiter darauf reagiert?
00:34:15: Haben sie sich um die gekümmert oder war da eher eine Distanz?
00:34:18: Ich muss tatsächlich zugeben, dass es nicht so einfach war wie ich dachte.
00:34:21: Das hätte ich nicht gedacht.
00:34:22: Ich dachte irgendwie so vielleicht bin ich da auch ein bisschen von mir ausgegangen weil ich habe ja jetzt auch Europäermädchen und ich hatte schon drei Stück und das hat immer super geklappt und natürlich viel um die ge kümmert.
00:34:31: aber natürlich ist es manchmal trotzdem anstrengender wenn man nicht richtig kommunizieren kann mit der Sprache und so.
00:34:36: Das war für manche Mitarbeiter bei uns doch so ein bisschen über Forderungen Ja, mit denen normal kommunizieren können.
00:34:45: Und das habe ich ein bisschen unterschätzt und jetzt haben wir seit einem Jahr auch einen Deutschkurs wo wir die noch mal im Betriebsintern weil leider als anders nicht funktioniert.
00:34:56: Wo wir die nochmal im Deutschen ein bisschen unterstützen und seitdem wird es besser.
00:35:00: Ja man darf ja vielleicht auch nicht unterschätzen dass manche Leute einfach nicht gerne Englisch sprechen oder so?
00:35:04: Nee,
00:35:08: also nee, das hab' ich aber auch nicht erwartet!
00:35:10: Aber man muss halt die Dinge auf... fünfmal erklären, weil ich sage mal, wenn du einen normalen Austun bildest, musst du die schon dreimal erklären bis er die sich merkt und denen halt fünfmal, weil sie dann davon vielleicht einmal nicht verstehen oder ein zweites Mal.
00:35:20: Und das ist natürlich jetzt auch nicht nur easy!
00:35:22: Natürlich ist es auch anstrengend als Führungskraft als Vorgesetzter, ne?
00:35:28: Das ist nicht nur alles leicht.
00:35:32: Und unter dem Strich so von den Kosten oder vom Aufwand ist so'n Auslandsazubi Aufwendiger.
00:35:40: lohnt sich das, also es geht ja auch um Vermittlungen und muss ihm wahrscheinlich eine Wohnung stellen.
00:35:46: Du hast eben von Sprachunterricht gesprochen, ist ja schon mit viel Aufwand verbunden.
00:35:51: Was kriegst du dafür?
00:35:53: Definitiv!
00:35:55: Also das ist viel mehr Aufwand noch, viel mehr Kosten am Anfang natürlich als jetzt ein deutscher Azubi.
00:36:00: Und letztendlich musst man
00:36:01: abwägen... Hast du da irgendwie ne Größenordnung?
00:36:04: Ja so, wir haben das mal im Fernsehen so viel und halb tausend bis fünftausend Euro beziffert weil die brauchen Betenschrank, Bettwäsche etc.
00:36:13: Und dann natürlich die ganzen Bearbeitungskosten über die Agentur mittlerweile machen.
00:36:17: was jetzt selber?
00:36:18: weil wir zum Personal erhaben seit Januar und Personalentwickler aber trotzdem hat man da noch Kosten nicht von vierhundert elf Euro für so beschleunigtes Verfahren und also es sind natürlich viel mehr Kosten.
00:36:29: das heißt man muss dann abwägen Wenn wir jetzt genug Deutsche bekommen, die gut sind, dann muss man es nicht machen.
00:36:37: Dann lohnt es sich nicht und da macht es keinen Sinn.
00:36:39: Nur, wir hatten ja schon eine Phase gerade so vor zwei Jahren wo wir ein unglaubliches Problem mit Azubis hatten, dass wir keine Azubi mehr bekommen haben.
00:36:47: Das hat sich jetzt wieder ein bisschen gedreht!
00:36:49: Jetzt bekommen wir wieder besser AzubIs.
00:36:51: Deswegen in diesem Jahr haben wir jetzt noch nur einen aus Albanien eingestellt, wo aber auch die Schwester schon bei uns ist, deswegen hat sich das jetzt zu ergeben.
00:36:59: Sonst haben wir genug Azubis bekommen.
00:37:01: Von daher haben wir jetzt keine weiteren aus dem Ausland geholt und ich würde immer wieder darauf zurückgreifen, wenn wir intern innerhalb von Deutschland mal in unserem Gebiet Probleme
00:37:10: haben.".
00:37:12: Also du hast das eigentlich aus der Not herausgemacht?
00:37:14: Aber wie unterscheiden sich die deutschen Azubi's von denen ausm Ausland?
00:37:19: also jetzt wirklich Indonesien oder Albanien oder
00:37:23: Indien?".
00:37:27: Konzentualer Anteil von den Abbrechern ist natürlich viel geringer.
00:37:31: Also wir hätten tatsächlich auch zwei, die abgebrochen haben relativ schnell weil sie es nicht hingekriegt haben.
00:37:36: aber bei den normalen Azubis da ist die Abbrecherquote ja die letzten Jahre bei ... bei fünfzig Prozent gewesen.
00:37:42: das war Wahnsinn!
00:37:44: Und das ist natürlich bei denen aus dem Ausland nicht so, weil die natürlich eine viel höhere Fallhöhe haben.
00:37:48: und wenn die die Austausche bei uns und dann hat der erste Monateabrecht, dann müssen dir wieder zurück.
00:37:53: Ja, das können
00:37:54: Sie sich gar nicht leisten.
00:37:56: Ja, das können sie sich nicht leisten beziehungsweise wollen die auch nicht.
00:37:58: Sie hat ja einen Grund warum sie nach Deutschland wollen weil natürlich hier schon ein höherer Lebensstandard ist ne?
00:38:05: Du sagst auch, die aus dem Ausland wollen es zu hundert Prozent also gerade auch erklärt weil sie natürlich auch keine andere Chance haben.
00:38:11: geben die sich mehr Mühe?
00:38:13: oder ist das nicht auch unfair den deutschen Azubis gegenüber diese Aussage?
00:38:18: Ne!
00:38:21: Ja also nee... Also das würde ich jetzt nicht nur auf diejenigen sagen Also mit Azubis aus dem Ausland, dass sie es zu hundert Prozent wollen und die Deutschen nicht, würde ich jetzt nicht sagen.
00:38:34: Das ist ja definitiv nicht so.
00:38:35: Sondern es gibt gute Deutsche und es gibt Gute, die aus dem Aushand kommen.
00:38:39: Dass das immer nur der prozentuale Anteil ist halt wie gesagt bei denen aus dem Aussaal höher weil die eine viel höhere Fallhöhe haben und weil die auch finanziell viel abhängiger sind also die umsorgen quasi im Gehalt was sie hier verdienen obwohl nun Azubi gehalten ist ihre ganze Familie Zuhause.
00:38:55: Die haben halt auch ordentlich Druck.
00:38:57: Ja,
00:38:57: genau die haben Druck und ja vielleicht auch eine höhere Motivation weil wenn Mutter zu Hause krank ist und man die Medizin für sie bezahlt, ist die Motivationssicherlich höher als wenn man keine Konsequenzen hätte, wenn man nicht arbeitet.
00:39:11: Letzte Frage stell dir mal vor deine Zeiter stehen in zwanzig Jahren da wo du heute stehst nämlich mit Anfang dreißig und der Markt von Mama soll übernommen werden.
00:39:20: Was möchtest du, dass sie dann anders machen und was auf gar keinen Fall?
00:39:28: Also anders machen.
00:39:29: Ich würde meinen Kindern heute raten die sollten auf jeden Fall in einem anderen Unternehmen zumindest einmal eine Marktleitung übernommen haben weil man natürlich als Marktleitung unglaublich viel lernt und natürlich ist es dann auch viel leichter als Marktgleiter zu fühlen wenn man selber weiß was das heißt Marktleiter zu sein.
00:39:48: Ansonsten würde ich denen aber raten können sie ruhig alles genauso machen.
00:39:51: Also Ausbildung ist auf jeden Fall wichtig, also sprich auf der Fläche zu arbeiten nicht direkt aus dem Studium rein oder so.
00:39:56: Ich glaube dann ist man zu weit weg.
00:39:58: das ist schon wichtig im Handel dass man die Fläche kennt und mit anpacken kann.
00:40:04: Und wünschst du dir dass deine Kinder ins Unternehmen einsteigen?
00:40:07: Ja!
00:40:08: Also ich glaube, als langfristige Familienunternehmerin denkt man das immer.
00:40:13: Jetzt haben wir drei Kinder und mein Mann hat auch noch ein großes Unternehmen.
00:40:16: Das heißt da gibt es ja viele Optionen.
00:40:18: Ich werde sie in Offen halten so wie meine Eltern das auch gemacht haben wird nicht sagen Sie müssen definitiv nicht aber wünschen würde ich es mir schon.
00:40:24: also meine beiden Mädels die haben auch schon einen Plan mit sechs und vier.
00:40:28: Sie wollen immer drei Tage Zahnarztpraxis, drei Tage Lebensmittel machen dann sich immer abwechseln.
00:40:33: Habe nur viel vor!
00:40:35: Sehr flexibel.
00:40:37: Ich find's auf jeden Fall ganz süß.
00:40:39: Ja,
00:40:39: aber wer weiß?
00:40:41: Vielleicht funktioniert das ja, ne?
00:40:42: Sehr gut, Julia!
00:40:43: Vielen vielen Dank.
00:40:45: Da können glaube ich einige was sich von abgucken sehr schön.
00:40:49: Hat doch Spaß gemacht, danke dir!
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